stefanrucker.com

July 4th, 2008

Öster. Staatsmeisterschaft Straße Seefeld

Posted by Rucki in Radsport

Eigentlich wußte ich ja, dass die form nicht so schlecht ist und ich wollte bei den meisterschaften unbedingt ein gutes rennen fahren, doch als ich am samstag die strecke das erste mal mit dem rad inspizierte, war mir eigentlich klar, dass ich auf diesem kurs, mit über 3000hm auf nur 150km recht wenig zu melden haben würde.

Trotzdem war unsere taktik darauf ausgerichtet, mich in eine frühe fluchtgruppe zu schicken um die favoriten der anderen mannschaften zum reagieren zu zwingen und unsere kapitäne tommy und eibi zu entlasten. Gleich nach dem start löste sich eine 7er gruppe mit wolf und lauschi vom feld und am ersten langen anstieg attackierten hpo und ich aus dem feld und konnten zur spitze aufschließen. Dort arbeiteten alle gut zusammen und zur halbzeit des rennen dezimierte sich die spitze auf 6 mann, wobei sowohl elk, als auch gourmetfein und ktm mit jeweils 2 mann vertreten waren. Ca. 50km vor dem ziel, waren wir bereits sehr zuversichtlich, dass die mittlerweile 5 min vorsprung reichen würden und dass der staatsmeister nur hpo oder rucki heißen konnte. Doch leider rechnete niemand mit solch einer leistung von christian pfannberger, der im alleingang alle gegner abhängte und in nur 40km den ganzen rückstand auf hpo und mich (wir hatten uns mittlerweile zu zweit abgesetzt) gutmachte. Genau vor dem 4,5km langem schlussanstieg holte uns pfanni ein und ließ uns nicht den funken einer chance. Hpo konnte noch für ein paar meter länger das hinterrad von pfanni halten, und diese 15sec. konnte ich bis zum ziel nicht mehr schließen, obwohl ich dermaßen über meine grenzen ging, dass ich kurz sogar befürchtete, vom rad zu kippen.

Am ende bin ich aber mit der bronze medaille sehr zufrieden, den so wie pfanni heute fuhr, ist er der verdiente staatsmeister und ich hab nach zwei 4. plätzen nun auch endlich eine staatsmeisterschaftsmedaille. 

Mit dem neugewonnen selbstvertrauen gehts jetzt auch zur ö-tour, wo ich stark hoffe, dass ich die ganze woche von vorne fahren muss, denn das würde heißen, dass tommy in gelb ist….

Haltet uns bitte fest die daumen vor dem fernseher oder feuert uns direkt an der strecke kräftig an.

lg rucki

July 1st, 2008

Cuprennen Lungau+ Trainingslager Lienz

Posted by Rucki in Radsport

Nach der slovenienrundfahrt gabs für mich leider nicht viel zeit zum ausrasten, denn es galt das bergrennen am loser und das cuprennen in st. michael im lungau zu bestreiten. Beide rennen fuhr ich allerdings direkt aus einem trainingsblock heraus, da ansonsten das training bis zur ö-tour aufgrund der vielen rennen einfach zu kurz kommen würde.

Dementsprechend wenig rechnete ich mir auch bei den beiden rennen aus und beschränkte mich eher auf helferdienste.

Beim bergrennen am loser waren nur eibi und ich am start und gegen die geballte kraft von ktm, gourmetfein und orbea graz, war es wirklich nicht leicht das rennen zu kontrollieren. Trotzdem schaffte es eibi das rennen aus einer 7 mann spitze raus zu gewinnen und auch ich war mit meinem 7. platz nicht unzufrieden. Denn obwohl ich sehr müde an den start ging, konnte ich mich in der spitzengruppe halten und am ende auch noch eibi ein wenig unterstützen.

Gleich am nächsten tag galt die vollste konzentration dem führungstrikot von pixn peter beim tchibo cup rennen im lungau.

Und nach einem sehr schwerem rennen, bei dem wir das komplette elk team aufbrauchten, schaffte pixn tatsächlch den sprung aufs stockerl und konnte damit seinen vorsprung im cup auf über 100 punkte ausbauen. Damit schauts jetzt nicht schlecht aus, dass der cup endlich mal an altmeister pixn geht, der in den letzten 15 jahren alle plätze von 2- 10 im cup belegt hat.

Nach dem cuprennen gings für fanki und mich nach lienz wo unser ö-tour kapitän rohri seit ein paar tagen seine zelte aufgeschlagen hat um höhenmeter zu sammeln und auch einige entscheidende etappen der rundfahrt zu besichtigen.

Untergebracht waren wir übrigens hotel&resort dolomitengolf, wo ich mich ganz herzlich bei geschäftsführer florian und seiner tollen crew für die einladung bedanken möchte.

Die tage dort bescherten uns nicht nur wichtige kilometer und höhenmeter am rad, sondern gaben uns auch die gelegenheit in einer wunderbaren natur und einem wahnsinnig tollem hotel so richtig die seele baumeln zu lassen und die akkus vor den nächsten rennen noch mal richtig aufzuladen. Ich hoffe, wir können dieses trainingslager bei passender gelegenheit wiederholen.

Wieder daheim gings für mich einen tag lang zum schwarzl zum faulenzen und wakeboarden bevor am sonntag die österreichischen meisterschaften in seefeld über die bühne gehen.

Dort hoffen wir natürlich auf einen sieg und werden top vorbereitet und motiviert am start stehen.

June 16th, 2008

Völkermarkter Radsporttage, Tour de Luxembourg, Slovenienrundfahrt

Posted by Rucki in Radsport

Die überschrift erklärt wohl ganz gut was ich in den letzten 2 wochen gemacht habe und warum ich keine zeit fand, euch über die neuesten renngeschichten zu informieren. Gleich nach der steiermarkrundfahrt ging es für mich gleich sehr erfreulich weiter, denn ich konnte das erste rennen der völkermarkter radsporttage, das diexer bergrennen vor hpo und pichler michi (beide team gourmetfein) in neuer rekordzeit für mich entscheiden. Ohne mich selbst zu loben aber das beweist wieder mal wie vielseitig ich bin. Obwohl ich kein richtiger siegfahrer bin und mich als helfer viel wohler fühle, gewann ich in der eliteklasse bereits alle arten von rennen bis auf ein zeitfahren (also straßenrennen, kriterium, bergrennen, rundfahrt gesamt, etappen rundfahrt, bergtrikots, sprinttrikots und nicht zu vergessen am mtb die etappen bei der crocodile trophy). 

Am nächsten tag dann gleich der nächste sieg durch jan valach und pichler peter konnte im cup wichtige punkte gutmachen.

Dannach gings gleich zur luxemburg rundfahrt wo ich natürlich hohe erwartungen hatte und auch freie hand bekam um auf ergebnis zu fahren. Doch irgendwie war vom ersten tag der wurm drinn und obwohl ich mich stark fühlte und motiviert war, schaute kein ergebnis raus und bis auf eine gute letzte etappe, bei der ich bis kurz vorm ziel in einer ausreissergruppe war, schaute für mich nicht viel raus. Anders bei tommy rohregger, der sich bereits seiner ö-tour form näherte und im gesamtklassement den 7. platz belegte.

Nur 2 tage nach der luxemburgrundfahrt startete bereits die slovenienrundfahrt, die aber für die meisten nur als training für die ö-tour dienen sollte. Im großen und ganzen war die idee auch gut, doch leider machte uns das wetter mit dauerregen und 4 grad bei der bergankunft und die ewig langen autotransfers schon ganz schön zu schaffen und nach 4 tagen war ich echt froh wieder daheim zu sein.

Nun beginnen für uns die wichtigsten 3 wochen des ganzen jahres und jetzt gilt es alles richtig zu machen um bei den meisterschaften und der ö-tour eine top leistung zu bringen. Haltet mir und uns bitte ganz fest die daumen!

May 26th, 2008

Int. Select Tour - Steiermarkrundfahrt

Posted by Rucki in Radsport

Die letzten 8 tage waren wieder mal ein beweis dafür, wie schnell sich alles ändern kann, vom guten zum schlechten, aber auch, wie jetzt, umgekehrt. Nach dem judendorf gp war ich (und auch das team) am boden zerstört und ich glaubte schon, das radfahren verlernt zu haben, so wie wir dort von der konkurenz zerpflückt wurden.
Dannach standen 2 tage physische und vor allem psychische regeneration an, bevor am mittwoch in weiz die steiermark rundfahrt startete.Diese wartete heuer übrigens mit einem revolutionärem sytem auf: nicht die gesamtzeit zählte, sondern auf jeder etappe bekamen die ersten 30 fahrer punkte für die gesamtwertung und bei berg- und sprintwertungen konnte man zusätzlich punkte sammeln. Gesamtsieger der steiermark rundfahrt wurde dann der fahrer mit den meisten gesamtpunkten.
Sehr nervös, da ich meine form nicht richtig einschätzen konnte, ging ich an den start, doch bereits im vorlauf merkte ich, dass die angst unberechtigt war und qualifizierte mich recht souverän fürs finale. Überhaupt kamen 7 von 9 elkfahren ins 30er finale. Dort hatten wir das rennen auch bald unter kontrolle und es siegte pixn peter, eibi wurde 3. und ich noch 8. .
Am nächsten tag gab es nach einem sehr schnellem rennen (bei 180 startern findet sich ja fast immer jemand der gerade attackiert, deshalb auch über 44km/h schnitt) in st.ruprecht einen massensprint bei dem wir die plätze 3 (pixn), 5 (eibi), 7 (fanki) und 11 (ich). In der gesamtwertung ergab das bereits die plätze 1, 2, und 5. (das dies unser schlechtester tag werden würde, wußten wir noch nicht).
Der 3. tag stellte die königsetappe der rundfahrt mit 3 bergwertungen der 1. kategorie und bereits am ersten berg, dem anstieg zum pogusch, setzte sich nach heftige attacken der beiden gourmetfein fahrer pichler michi und hp obwaller eine 5 köpfige spitzengruppe ab in der neben den beiden gourmetfein fahrern und dem deutschen team lamonta profi björn pappstein auch eibi und ich vertreten waren. Zu fünft fuhren wir bis ins ziel einen vorsprung von über 5 min auf die verfolger heraus, doch dies hatte bei dem punktesystem keinen wert, da ja nur die platzierungen zählten. Im sprint siegte nach guter vorarbeit von mir eibi vor pichler michi und pappstein. Ich belegt den 4. Platz und übernahm das bergtrikot. In der gesamtwertung waren nun 3 elche voran ( eibi, pixn, ich), das bergtrikot trug ich und das sprinttrikot starzi.
Doch unser hunger war noch lange nicht gestillt und so feierten wir auch auf der 4. etappe den etappensieg durch eibi, gefolgt von pixn auf dem 2. platz und mir am 8. platz.
Auf der letzten etappe wollten wir dann in meiner heimatstadt knittelfeld nichts mehr anbrennen lassen und nach einem sehr schnellen rennen mit 3 bergwertungen bei der steinmühle in seckau siegte wieder eibi, fanki wurde 3. und ich gewann den sprint der verfolgergruppe und wurde 4. Am ende hieß dieses ergebnis, dass in knittelfeld kein fahrer einer anderen mannschaft zur siegerehrung musste (durfte): Etappensieger eibi, berggesamtwertung eibi, sprintgesamtwertung starzi, ersten drei gesamtwertung eibi, pixn, ich.
Alles in allem gewannen wir 4 von 5 etappen, berggesamtwertung erster (eibi) und dritter (ich), sprintgesamtwertung erster (starzi) und dritter (ich), gesamtwertung erster (eibi), zweiter (pixn), dritter (ich) und natürlich auch die mannschaftswertung (eibi, pixn, starzi, fanki, jochen(sumsi), muri, jan, patzi und rucki).
Eine echt geile woche in der es unglaublich gut lief und hoffentlich können wir diesen lauf zumindest noch ein bisschen bei der bayernrundfahrt und der luxemburgrundfahrt ausnützen.
Denn wie sagte schon rudi nierlich: ,, wenns laft, dann lafts”! 

May 20th, 2008

GP Judendorf 1.2 ,, in memoriam andreas ”matzi” matzbacher”

Posted by Rucki in Radsport

Gleich am nächsten tag fand das mittlerweile größte eintagesrennen österreichs, der judendorf gp, am programm. Im jahr 2004 stand ich als dritter schon mal am stockerl gemeinsam mit dem damaligen sieger andreas matzbacher. Heuer waren wohl sehr viele fahrer und freunde von matzi in gedanken bei ihm und wollten genau bei seinem heimrennen eine gute leistung abliefern und ihm auf diese weise gedenken.Bereits in der ersten runde setzte sich dann auch schon eine 7 köpfige spitzengruppe ab und wie so oft in judendorf war ich darin wieder vertreten. Doch leider merkte ich recht bald, dass die beine heute nicht die besten sind und hoffte auf eine baldige reaktion des feldes. Doch wie es manchmal ist,  hat man super beine und eine gruppe geht einfach nicht weg und wenn die beine einfach scheiße sind, genau dann ist man in einer gruppe die wegkommt. Und genau so war es, obwohl im feld immer wieder versucht wurde, das loch zu schließen, schaffte es die gruppe ihren vorsprung auf 8 minuten auszubauen. Meine teamkollegen versuchten zwar immer wieder aus dem feld wegzufahren, da sie ja vom funk wussten, dass ich mich schlecht fühlte, aber bei 8 minuten rückstand war das recht aussichtslos.Und dann kam es genau so, wovor wohl jeder radprofi panische angst hat: Die gruppe kam ins ziel und ich wurde 7. und somit letzter der gruppe!Mir tats vor allem für meine mannschaft leid, doch zum glück war mir keiner richtig böse, denn ich hab ja trotzdem mein bestes gegeben und auch wenn ich von der papierform her in dieser spitze zumindest top 3 fahren hätte müssen, wenn man einen schlechten tag hat und der körper plötzlich streikt, kann man sich auf den kopf stellen hilft das nicht viel.Jetzt gilt auch gleich die volle konzentration auf die steiermark rundfahrt, die am mittwoch mit einem kriterium in weiz beginnt, denn dort wird zurückgeschlagen! 

May 20th, 2008

Kriterium Köflach

Posted by Rucki in Radsport

Nachdem das grazer altstadt kriterium für heuer leider abgesagt wurde, mausert sich das köflacher rathaus kriterium immer mehr zum spitzenevent und bot heuer auf 100 spektakulären runden einen spannenden kampf zwischen den auslandsprofis berni kohl, berni eisel, paco wrolich, dem volksbank team und elk.  3000 zuseher boten zudem auf dem nur 500m langem rundkurs eine tolle kulisse und sorgten für richtig gutes kriterium-feeling. 100 runden auf diesem engen kurs, bedeutete auch 400 kurven und somit 400mal antreten. Keine leichte aufgabe und so zerfiehl das feld im finale völlig und 7 mann konnten sich absetzten und den sieg unter sich ausfahren. Dabei spielte berni eisel seinen heimvorteil voll aus und setzte sich gegen rene weisinger durch. Im kampf um platz drei konnte ich nach hartem kampf berni kohl hauchdünn schlagen. Für mich ein tolles ergebnis und ein tolles event, wo es zu hoffen gilt, dass es auch in den nächsten jahren am rennkalender steht.  

April 28th, 2008

Endlich wieder mal was Neues!

Posted by Rucki in Radsport

Hi alle zusammen. Ist ja doch schon ein weilchen her, dass ich mich gemeldet hab. Zuletzt mit dem sieg von der elfenbeinküste und da hab ich mir gedacht, meld ich mich beim nächsten sieg wieder. Aber so lang will ich euch dann doch nicht warten lassen ;-). Seit dem letzten eintrag bin ich zwar sehr viele rennen gefahren, teilweise mit gar nicht so schlechter form, aber ergebnis hat kein richtiges rausgeschaut. Das erste rennen nach der elfenbeinküste war rund um köln, wo ich sehr motiviert war, aber am ostermontag hätte man in köln maximal ein langlaufrennen machen können, so viel hat es geschneit, also mussten wir unverrichteter dinge heimreisen. Dannach erfolgte die saisoneröffnung in österreich, bei der wir zwar das rennen bestimmten, aber im finale fehlte uns sowohl glück als auch intelligenz und wir mussten uns mit dem 5. platz begnügen. Dann ging es wieder nach belgien zu den 3 tagen von de panne, dem letzten vorbereitungsrennen für boonen und co. vor der flandernrundfahrt und roubaix. Und eines muss ich echt mal sagen: diese rennen da oben über pave und hellinge, meist bei wind und regen, das sind die richtigen radrennen. Dagegen ist die tour nur für schwule franzosen! Ich behauptete mich am pave gar nicht so schlecht, aber über das mittelfeld kam ich auch nicht raus. Für flandern und roubaix bekamen wir leider keine wildcard, also fuhren wir an diesen wochenenden in österreich und in holland kleinere rennen. Aber gleich beim ersten rennen nach roubaix, beim scheldepreis waren wir wieder am start und was da abging hab ich noch nie erlebt. Auch sonst ist tom boonen der publikumsliebling in belgien, aber nach seinem sieg bei roubaix gings 3 tage später zu wie bei einem tokio hotel konzert. Und selbst ich erwischte mich im rennen dabei, wie ich neben ihm fuhr und in so lange bewundernd anschaute, dass wohl nicht viel gefehlt hat und er hätte mir ein autogramm gegeben ;-) Im turbulenten massensprint konnten wir steffen zwar recht gut reinbringen, aber er war dann auf der falschen seite und wurde komplett eingeklemmt. Shit happens!Für mich gings 2 tage nach dem scheldepreis als kontrastprogramm für den körper zum giro d’oro, bei dem ich mir wegen der 3000 zu überwindenden höhenmeter nicht viel ausrechnete (also bis zur verpflegung zu kommen wäre ein erfolg gewesen). An den ersten bergen verabschiedete ich mich zwar immer in richtung konvoi, aber nach ca 100km bekam ich richtig gute beine und begann mich immer besser zu fühlen. Zwar ging am vorletzten berg eine gruppe mit 18 mann weg, aber wenigstens konnte ich dann im sprint des nur mehr 50 mann großen feldes den zweiten platz belegen und somit als 20. wenigstens ein paar euros einfahren.Im darauffolgenden giro del trentino gabs für mich zwar keine top 20 platzierungen mehr und auch der rest des teams fuhr nicht ganz vorne rein, aber bei unseren bergfahren war ein deutlicher aufwärtstrend erkennbar und auch ich musste an keinem tag ins gruppetto sondern konnte meist bis zum letzten berg halbwegs mithalten. Da hab ich von mir schon ganz andere sachen beim trentino erlebt, da gings manchmal schon eng zu mit der karenzzeit. Trotzdem gabs einen riesen wehrmutstropfen, den totsch zertrümmerte sich bei einem sturz das schlüsselbein und fällt für mindestens 2 monate aus. Ein herber verlust für uns, den genau totsch war momentan einer der stärksten im team. Schade und gute besserung!Für mich gehts am wochenende noch zu den österreichischen berg- und kriteriumsmeisterschaften ins ländle, bevor ich dann eine zweichwöchige rennpause einlege um endlich wieder mal geregelte trainingsblöcke zu absolvieren und dann in judendorf und bei der steiermark rundfahrt anzugreifen. bis bald, rucki 

March 18th, 2008

Tour Ivoirien de la Paix, CiV 1.2

Posted by Rucki in Radsport

Leider konnte ich nach het volk nur zwei tage bei julia bleiben da es gleich weiter zur elfenbeinküste rundfahrt ging.  Die ersten beiden tage waren einfach nur schlimm, 38grad und 90% luftfeuchte und sofort am tag nach der anreise die erste etappe. Ich hielt mich am anfang noch etwas zurück, mit der hoffnung gegen mitte der rundfahrt, die mit credit agricol, bouyges telecom, lpr und amore vita auch sehr gute europäische mannschaften am start hatte, auf einer etappe mal auf ergebnis zu fahren. Auf der 2. etappe verpasste ich ein top ergebnis nur desshalb, da der letzte km in wahrheit 1,5km lang war und ich einfach zu früh im wind war. Totsch nutzte aber die position an meinem hinterrad und sprintete auf den 5. platz. Gut angeführt sozusagen. Auf der 3. etappe waren schließlich totsch und ich in einer 12er spitzengruppe und konnten uns im sehr hart gefahrenem finale die guten plätze 4 (ich) und 6 sichern. Am nächsten tag verpasste schließlich fanki den sprung aufs stockerl als 4. nur knapp. Aber wir sahen, da geht noch was!Auf der 5.etappe schließlich setzte ich mich zusammen mit einem marokkaner nach  10km vom feld ab und nach 140km mit größtenteils starkem gegenwind, retteten wir 30 sekunden vorsprung aufs feld ins ziel, wo ich mich im 2er sprint durchsetzte und somit meinen ersten offiziellen profisieg bei einem cat.1.2 rennen feiern konnte. Ein echt geiles gefühl, überhaupt da die letzten beiden jahre hauptsächlich von helferarbeit dominiert waren und ein unglaublicher motivationsschub, wenn man bereits so früh im jahr erfolgreich ist.Die letzte etappe wurde dann nach etwa 50km wegen starker tropischer regenfälle abgebrochen.Alles in allem also eine echt tolle woche die wir in afrika verbrachten und auch die organisation der rundfahrt steht um nichts den europäischen rennen nach. Fotos gibts unter saison 2008, lg rucki 

March 18th, 2008

Het Volk Bel/ H.C.

Posted by Rucki in Radsport

Spät aber doch ein kurzer bericht vom heurigen het volk, dass ja normalerweise eines meiner lieblingsrennen ist. Doch heuer war alles anders. Angefangen hat es mit den impfungen für die elfenbeinküste, von denen ich fieber bekam und bereits krank nach belgien anreiste. Am morgen von het volk dann die sehr traurige meldung, dass der papa von julia, horst, in den morgenstunden plötzlich verstarb. Da rückt natürlich der sport in den hintergrund und was von diesem tag blieb, war nur das fazit: ein echt scheiß tag.

February 18th, 2008

Etoile Besseges 2.1 / Tour Med 2.1

Posted by Rucki in Radsport

Die ersten beiden rundfahrten sind überstanden und froh bin ich. Nachdem ich ja wirklich nur grundlage trainiert habe und keine intervalle, und auch noch krank in die erste rundfahrt ging, hab ich mir keine wunderdinge erwartet, aber dass es so schwer wird, hätt ich auch nicht gedacht. Besonders beim stern von besseges wars jeden tag ein überlebenskampf und ich war meist froh, wenn endlich das gruppetto stand und ich in der karenzzeit ins ziel kam. Bei der mittelmeerundfahrt gings dann etwas besser, besonders die bergetappe zum mont faron gab hoffnung, dass ich das radfahren doch nicht verlernt habe. Überhaupt merkte ich, dass ich mich jeden tag etwas besser ans tempo gewöhnt habe und auch der husten und die verkühlung wurden immer besser. Also ein zeichen, dass die grundlage stimmt aber eben noch schnelle kilometer fehlen. Jetzt hab ich mal ein paar tage regeneration und dann hoff ich, dass es bei het volk und dann bei der elfenbeinküste rundfahrt bereits etwas besser rollt. 

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