Als wir am freitag in unser hotel in novi ligure kamen, drauten wir unseren augen nicht: wir waren in einem 4 sterne schloss mit riesigen zimmern und noch größerem balkon mit wunderschönem ausblick untergebracht. Leider konnten starzi, hannes, compi und ich es nicht richtig genießen, da wir am nächsten tag bereits um 7 in der früh raus mussten um zum ca 100km entfernten einladungskriterium in chiavari zu fahren. Bevor wir um 11h starteten fuhren die kinder der rennschule chiavari levante ein rennen auf dem 1,3km langen rundkurs. In italien fahren bereits 7 jährige mit richtigen rennrädern für kleine kinder rennen. Kein wunder also, dass es in italien so viele gute rennfahrer gibt, denn bei uns bekommt man ja nicht einmal solche räder! Unser rennen führte dann über 50 runden auf einem flachen sehr schnellen kurs. Compi konnte sich 2 geldprämien sichern und das rennen wurde von filipo pozzato vor enrico gasparotto und fabio baldato gewonnen. Für mich ein schöner nicht allzu schwerer tag und als belohnung gönnten wir uns dannach noch eine pizza, die wir am strand aßen. Dannach machten wir uns auf den weg zurück in unser domizil, wo am nachmittag eine massage am balkon, ein nickerchen und ein kleiner einkausbummel in ein nur 500m entferntes mcarthur glenn designeroutlet anstand (im dieselshop hat die ritsch-ratsch-karte geglüht ;-). Ein recht ein netter tag und wir hofften, wieder etwas kräfte getankt zu haben für den sehr schweren giro appennino am nächsten tag. Doch bereits als wir die startliste sahen, bemerkten wir, dass zwar dieselben mannschaften wie beim trentino am start waren, doch diese viele fahrer ausgetauscht hatten. Und genau so begann auch das 200km lange rennen. Es war vom beginn an sehr, sehr schnell und wir merkten alle recht bald, dass die letzte woche doch viel kraft gekostet hat. Zuerst meinte unser sportlicher leiter überhaupt wir sollten das rennen bei der verpflegung bei km 100 beenden, doch dazu waren wir doch zu ehrgeizig und versuchten weiterzukämpfen. Als allerdings bei km 160, kurz vor dem längsten berg des tages eine zieldurchfahrt anstand und ca. 2/3 des feldes das rennen beendete, bogen auch wir geschlossen zu den duschen ab. Dort herrschte ein gedränge, als wäre gerade zieleinlauf gewesen und auch verdächtig viele mannschaftswagen standen bereits dort. Am ende beendeten nur 30 fahrer dieses rennen und auch einige pro tour teams brachten keinen einzigen fahrer ins ziel. Dannach machten wir uns auf den 700km langen heimweg mit der hoffnung, dass diese harte woche uns nicht kaputt sondern noch stärker gemacht hat für die nächsten höhepunkte henninger turm und friedensfahrt. Am ende noch gratulation an den teil der mannschaft der die letzen beiden wochenenden schwere rennen in österreich bestritten hat: Pichler ,,pixn” peter gewann sowohl das cuprennen in wallersee als auch den klassiker kirschblütenrennen in seiner heimat wels! GRATULIERE PIXN!!