stefanrucker.com

April 30th, 2006

Wolfsberg: 2. Platz!

Posted by Rucki in Radsport

Die letzte woche mit 8 schweren rennen und dannach ein paar tage regeneration haben sich nun doch ausgezahlt. Pünktlich zum henningerturm habe ich es jetzt doch noch geschafft eine gute form zu haben. Beim gestrigen anspruchsvollen 155km langem rennen in wolfsberg wurde ich hinter einem überagenden adam hansen zweiter. Ein hungerast auf den letzten kilometern verhinderte sogar den vielleicht möglichen sieg und ich musste kämpfen um nicht noch von der verfolgergruppe auf den letzten 2 km eingeholt zu werden, aber ich habe gezeigt, dass die form nun stimmt und freue mich auf das morgige rennen rund um den henniger turm. Auch wolfgang als 4. und tommy als 5. fuhren ein starkes rennen. Im moment sitze ich gerade in einem hotel in frankfurt und wir werden jetzt noch 2 stunden locker rollen gehen um die müden beine für morgen etwas in schwung zu bringen. Morgen wird übrigens ab 11 uhr im hessen tv und ab ca. 14 uhr im ard das rennen übertragen. Haltet mir die daumen, lg

April 25th, 2006

Kriterium Chiavari / Giro Appennino 1.1

Posted by Rucki in Radsport

Als wir am freitag in unser hotel in novi ligure kamen, drauten wir unseren augen nicht: wir waren in einem 4 sterne schloss mit riesigen zimmern und noch größerem balkon mit wunderschönem ausblick untergebracht. Leider konnten starzi, hannes, compi und ich es nicht richtig genießen, da wir am nächsten tag bereits um 7 in der früh raus mussten um zum ca 100km entfernten einladungskriterium in chiavari zu fahren. Bevor wir um 11h starteten fuhren die kinder der rennschule chiavari levante ein rennen auf dem 1,3km langen rundkurs. In italien fahren bereits 7 jährige mit richtigen rennrädern für kleine kinder rennen. Kein wunder also, dass es in italien so viele gute rennfahrer gibt, denn bei uns bekommt man ja nicht einmal solche räder! Unser rennen führte dann über 50 runden auf einem flachen sehr schnellen kurs. Compi konnte sich 2 geldprämien sichern und das rennen wurde von filipo pozzato vor enrico gasparotto und fabio baldato gewonnen. Für mich ein schöner nicht allzu schwerer tag und als belohnung gönnten wir uns dannach noch eine pizza, die wir am strand aßen. Dannach machten wir uns auf den weg zurück in unser domizil, wo am nachmittag eine massage am balkon, ein nickerchen und ein kleiner einkausbummel in ein nur 500m entferntes mcarthur glenn designeroutlet anstand (im dieselshop hat die ritsch-ratsch-karte geglüht ;-). Ein recht ein netter tag und wir hofften, wieder etwas kräfte getankt zu haben für den sehr schweren giro appennino am nächsten tag. Doch bereits als wir die startliste sahen, bemerkten wir, dass zwar dieselben mannschaften wie beim trentino am start waren, doch diese viele fahrer ausgetauscht hatten. Und genau so begann auch das 200km lange rennen. Es war vom beginn an sehr, sehr schnell und wir merkten alle recht bald, dass die letzte woche doch viel kraft gekostet hat. Zuerst meinte unser sportlicher leiter überhaupt wir sollten das rennen bei der verpflegung bei km 100 beenden, doch dazu waren wir doch zu ehrgeizig und versuchten weiterzukämpfen. Als allerdings bei km 160, kurz vor dem längsten berg des tages eine zieldurchfahrt anstand und ca. 2/3 des feldes das rennen beendete, bogen auch wir geschlossen zu den duschen ab. Dort herrschte ein gedränge, als wäre gerade zieleinlauf gewesen und auch verdächtig viele mannschaftswagen standen bereits dort. Am ende beendeten nur 30 fahrer dieses rennen und auch einige pro tour teams brachten keinen einzigen fahrer ins ziel. Dannach machten wir uns auf den 700km langen heimweg mit der hoffnung, dass diese harte woche uns nicht kaputt sondern noch stärker gemacht hat für die nächsten höhepunkte henninger turm und friedensfahrt. Am ende noch gratulation an den teil der mannschaft der die letzen beiden wochenenden schwere rennen in österreich bestritten hat: Pichler ,,pixn” peter gewann sowohl das cuprennen in wallersee als auch den klassiker kirschblütenrennen in seiner heimat wels! GRATULIERE PIXN!!

April 25th, 2006

Giro Trentino 2.1

Posted by Rucki in Radsport

4 etappen in einer der schwersten gegenden italiens, 2 wochen vor dem giro d’ italia. Das sind die eckdaten des giro trentino und die sind umso furchterregender wenn man keine guten beine hat, so wie ich im moment. Doch zu meiner überraschung lief es wieder wesentlich besser als am wochenende und ich begann zu hoffen, dass ich durch den giro trentino wieder meine form finde. An den ersten 3 tagen gab es immer mehr oder weniger eine bergankunft oder zumindest einen hohen berg vor dem ziel. Trotzdem wurde immer von anfang an voll gefahren und besonders das team lampre schien kurz vor dem giro einen tempomaten eingebaut zu haben der im flachen auf ca 50km/h und am berg auf 30km/h eingestellt war! Ich versuchte immer so lange wie möglich im feld zu bleiben und ließ dann am letzen berg immer reissen um mit dem gruppetto ruhig ins ziel zu kommen. So hoffte ich, zwar gute rennkilometer zu sammeln aber mich trotzdem nicht komplett kaputt zu fahren. Am letzen tag erst wollte ich mal etwas versuchen. Cunego und lampre dominierten das rennen und am letzen tag hoffte ich, da das gesamtklassement bereits gemacht war, dass sie mal eine gruppe mit fahrern die im gesamtklassement nicht gefährlich sind, fahren lassen. Doch auf das hofften wohl auch 100 andere fahrer und so wurde auch diese etappe zu einem wahren gemetzel und lampre beschloss, um den überblick nicht zu verlieren, den tempomaten wieder etwas höher zu stellen. Manuel quinziato (liquigas) und ich schafften es dennoch uns etwas abzusetzen und nachdem wir 8km lang nie unter 50km/h im gegenwind gefahren sind wurden wir wieder vom feld eingeholt. Dannach dominierte wieder lampre die etappe und zum drüberstreuen gewann daniele bennati auch noch die etappe im massensprint. Dannach hatten wir einen transfer von knapp 350 km vor uns, an die ligurische küste wo am nächsten tag ein einladungskriterium und am sonntag der giro appennino stattfanden. Meine abfahrt verzögerte sich allerdings, da ich zur dopingkontrolle ausgelost wurde und ca. eine stunde und 3l wasser warten musste bis ich pinkeln konnte. Dabei lernte ich cunego und simoni kennen, wobei simoni mich nicht einmal gscheit grüßte und cunego munter mit mir drauflosplauderte( in einer lustigen mischung aus englisch, italienisch, deutsch und zeichensprache). Ich war mit meiner leistung beim trentino in anbedracht des wochenendes eigentlich ziemlich zufrieden und hoffe jetzt einfach das beste und auf das die form nun doch noch kommen möge.

April 25th, 2006

Salzkammergut Giro 1.2/ Giro d’Oro 1.1

Posted by Rucki in Radsport

8 rennen in 9 tagen, so sieht meine nächste woche aus, aber der reihe nach. Am samstag fand in österreich das erste uci rennen der saison statt und da wir alle 8 startplätze besetzen wollten, mussten pichler michi und ich auch dieses rennen fahren bevor wir dann am abend zum giro d’ oro nach trento reisten. Ich hatte eine tolle trainingswoche und mit meinem nagelneuen zipp 404 laufradsatz war ich zusätzlich motiviert hier das erste richtige ergebnis der saison einzufahren. Doch als am samstag das rennen losging, glaubte ich im falschen körper zu stecken: es ging überhaupt nichts, ich hatte keinen druck am pedal und vom ersten meter weg muskelschmerzen! Und das beim ersten rennen von 8 in 9 tagen! Das kann ja eine lustige woche werden. Das rennen ist dann auch schnell erzählt: es bildete sich eine 18 köpfige spitzengruppe, wo von elk nur jan und starzi vertreten waren, wobei starzi am ende den 6. platz erreichte. Das feld wurde nach 160km, 20 km vor schluss, wegen zu großem zeitrückstandes aus dem rennen genommen. Dannach machten wir uns sofort auf den weg nach italien und um mitternacht erreichten wir ziemlich kaputt das hotel. Als ich am nächsten tag aufwachte, meinte ich nicht einmal den weg zum frühstück zu schaffen so kaputt war ich. Das 200km lange rennen ging dann auch noch dazu mit einem vollen gemetzel über die ersten beiden berge los, das nur ca. 100 der 180 starter überlebten. Ich schaffte es zu meiner eigenen verwunderung im feld zu bleiben, auch wenn ich immer 120% geben musste. Dannach bestimmte das team lampre das rennen die ihren leader damiano cunego ruhig in den schlussanstieg bringen wollten. Ich began mich durch das etwas ruhigere tempo wieder besser zu fühlen und versuchte 20 km vor dem ziel sogar eine attacke von der sich lampre aber nicht sonderlich beeindruckt zeigte und mich bereits nach einem kilometer wieder stellte. Den 6 km langen schlussanstieg fuhr ich dann im gruppetto rauf um etwas kraft für die nächsten tage zu sparen und cunego bedankte sich bei seiner mannschaft in der bestmöglichen weise, mit einem überlegenen sieg. Tommy und totsch versuchten am ende mitzuhalten, hatten aber gegen die italiener in giroform wenig chancen. Am nächsten tag stand der einzige rennfreie tag am programm und wir fuhren mit den rädern die 40km zum gardasee wo am dienstag der giro trentino startete.

April 11th, 2006

Ronde van Drenthe 1.1

Posted by Rucki in Radsport

Diese autofahrt nach holland war eindeutig zu lange! Denn meine teamkollegen kamen auf die idee, da ich seit einer woche sehr, sehr kurze haare habe, mir einen irokesen zu rasieren, was am nächsten morgen von totsch und hannes auch gleich umgesetzt wurde.(Bilder dazu folgen in der galerie!). Und zur neuen kämpferfrisur passte dann auch gleich das wetter am renntag: regen, sturm und 5 grad. Und vor uns standen 212km mit 30 km pave und 4 kurzen aber steilen bergwertungen. Aufgrund des wetters und des orkanartigen windes, wurde bereits beim neutralen start um jeden zentimeter gekämpft als wäre das rennen nur ein paar kilometer lang. Na ja, für gut die hälfte des 200 mann feldes war das rennen nach ca 9 km auch schon vorbei, denn da zerfiel das feld nach der bergwertung im seitenwind in viele kleine gruppen und schlussendlich fanden sich 50 fahrer in der ersten gruppe und für den rest des feldes war das rennen gelaufen. Von uns befanden sich starzi und ich in der ersten gruppe und fuhren dort ein sehr beherztes rennen, behaupteten uns auf den bis zu 5 km langen kopfsteinpflaster stücken und setzten uns einige male mit attacken in szene. 25 km vor schluss bildete sich dann eine 11 köpfige spitzengruppe in der ich mit befand. Leider waren wir uns sehr uneinig und es wurde nur attackiert anstatt denn vorsprung auf das feld auszubauen. 10 km vor dem ziel lösten sich dann 3 mann und diese retteten denn vorsprung ins ziel. Ich und der rest wurden vom feld bei der 3km marke eingeholt und so wurde ich dann von 40 verbliebenen fahren 30. Starzi sprintete noch auf platz 17. Am ende blieb uns die gewißheit bei einem der, aufgrund des regens am pave, härtesten rennen des jahres nicht nur ins ziel gekommen zu sein, sondern das renngeschehen aktiv mitbestimmt zu haben und wieder etwas preisgeld verdient zu haben.

April 10th, 2006

GP Pino Cerami 1.1

Posted by Rucki in Radsport

Die einladung zu diesem rennen kam für uns etwas überraschend und so waren außer völlig überteuerte linienflüge keine flüge nach belgien zu bekommen. Das hieß für uns, bereits am dienstag in aller früh 13 stunden mit dem auto nach mons in belgien zu fahren. An training war an diesem tag natürlich nicht mehr zu denken, aber da das rennen erst am donnerstag war konnten wir uns am mittwoch auf einer 3 stunden runde etwas die müdichkeit vom automarathon aus den beinen fahren. Am donnerstag war herrliches frühlingswetter und natürlich bereits am start wirkliche massen von zusehern (so macht radfahren richtig viel spass). Das rennen führte über eine 60km runde und dann 6 20km runden mit 2 anstiegen, wobei der zweite eine 20 prozentige pave-rampe war. Das ganze team fuhr ein gutes rennen und es wurde immer wieder versucht mit einer gruppe wegzukommen, aber bei 44,5 km/h schnitt, war dies recht aussichtslos. Auf den schlussrunden setzte sich wieder mal starzi stark in szene und gewann einen prämiensprint der unser erstes preisgeld im ausland bedeutete (danke starzi ;-). Er schaffte es dann auch noch in die 24 mann große erste gruppe, verlor aber kurz vor dem ziel mit ein paar fahren den anschluss und wurde schlussendlich als unser bester 17(schon wieder geld ;-). Ich wurde im sprint des feldes knapp eine minute hinter dem sieger 4., also gesamt 28. Totsch kam auch noch im dezimierten feld ins ziel und somit hatten wir bei 70 finishern 3 mann im ziel. Somit sahen wir in belgien bei einem klassiker das erste mal das ziel und man merk, dass es mit jedem rennen etwas besser geht. Dannach hatten wir gleich wieder eine autoreise über 400 km vor uns, die noch durch einen fast 2 stündigen stau verlängert wurde, um zum nächsten rennen nach hoogeven in holland zu kommen. über die ronde von drenthe gleich mehr…

April 3rd, 2006

Ich bin Onkel!!

Posted by Rucki in Privat

Heute um 4.05 in der früh wurden meine schwester und ihr freund mike eltern eines gesunden 54cm großen und 3,5kg schweren jungen und ich somit onkel! Ich wünsche barbara, mike und leon tobias alles gute und freue mich schon auf nächste woche wenn ich den kleinen das erste mal sehen werde.

April 3rd, 2006

Saisoneröffnung Leonding

Posted by Rucki in Radsport

SIEG FÜR ELK!! Nach einigen auslandseinsätzen folgte am wochenende der auftakt für die österreichische radsaison und es konnte nicht besser laufen. Von beginn an war unsere taktik auf den lokalmadatoren und teamkollegen peter pichler ausgerichtet, den das rennen führte direkt am posten des schnellsten polizisten österreichs vorbei. 175 starter nahmen das 130km lange rennen über 6 runden mit einem knapp 2 km langen anstiege in angriff und von anfang an wurde ein sehr hohes tempo angeschlagen. Bei halbzeit bildete sich dann eine 16 köpfige spitzengruppe mit allen favoriten und 6 elk fahrern. Da auch pixn in der gruppe war und in den vorigen runden einen sehr starken eindruck machte, beschlossen wir die gruppe zusammenzuhalten und pixn in eine gute position für das finale zu bringen. Und es gelang beinahe wie im lehrbuch, die mannschaft arbeitete hervorragend und pixn krönte die tolle arbeit mit dem ersten saisonsieg für elk. Für uns war es natürlich eine große erleichterung, das erste rennen in österreich zu gewinnen und zeigt uns, dass die schweren rennen im ausland doch viel bringen. A ja, ich wurde übrigens 13 und bin mit meiner arbeit und dem rennen sehr zufrieden und gehe mit großer zuversicht in die nächsten rennen in belgien und holland, wo heute bereits wieder anreise ist. lg rucki