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September 26th, 2006

Drei Länder Tour 2.1 (Hessentour)

Posted by Rucki in Radsport

Wie versprochen auch noch ein kurzer bericht von unserem letzten auslandsrennen der saison, der drei länder tour in deutschland. 5 etappen mit einem zeitfahren am dritten tag und durchwegs sehr welligem gelände mit einigen sehr knackigen stichen standen am programm. Bereits am ersten tag verschliefen wir allerdings die erste gruppe mit 9 mann und da sich absolut keine mannschaft fand um nachführarbeit zu leisten, erreichte diese gruppe das ziel nach 210km mit 25 minuten vorsprung auf das feld. Am zweiten tag ging es am ersten berg gleich voll zur sache und mit pfanni(elk), totsch(gerolsteiner) und trampusch(wiesenhof) schafften es gleich 3 österreicher in die sechsköpfige spitze. Im ziel hatte allerdings der holländer karsten kroon(csc) die nase vor pfanni und totsch. Aber ein toller wm formtest für die beiden wm starter. Über das zeitfahren gibt es nicht viel zu berichten (war überhaupt wer top 50 von uns ;-) ?) Auch die letzten beiden etappen verliefen nicht sehr erfolgreich und man merkte bei uns allen die müdigkeit der langen saison. Für uns war es ja die erste wirkliche profisaison mit guten auslandsrennen und dann gleich volles programm von februar bis september mit eigentlich nur 8 mann denn der rest musste ja in österreich die elk fahnen hochhalten. Für mich war es zwar von den ergebnissen her nicht die erfolgreichste, wobei ich einige leistungen persönlich höher einstufe als den tchibo cup gesamtsieg im letzten jahr, aber sicherlich die schönste saison meiner gesamten karriere. Am samstag steht dann noch das letzte rennen, der elk heurigen gp am programm, wo wir uns ganz besonders bemühen werden, denn als zuseher hat sich kom.rat johann weichselbaum, der elk chef persönlich, angekündigt!

September 25th, 2006

Nürnberg 1.1

Posted by Rucki in Radsport

Genau wie die motivation zu trainieren und rennen zu fahren nun etwas nachlässt, lässt auch die motivation rennberichte zu verfassen etwas nach. Ausserdem gibt es auch über die letzten auslandsrennen nicht viel zu berichten. Nürnberg, mit seinem sehr schönen und schnellen kurs rund um die altstadt lieg mir eigentlich recht gut und ich ging auch sehr motiviert ins rennen. Die ganze elk mannschaft fuhr ein sehr aufmerksames rennen und war speziell im finale bei jeder attacke vertreten, wobei vorallem lauschi einige sensationelle attacken fuhr! Auch jochen, der 2003 in nürnberg bereits 3. war und ich fühlten uns sehr gut und so kam es, dass wir bei der 1000m marke in der reihenfolge ich, jochen, lauschi uns ganz vorne im bereits dezimierten feld fanden. Ich wollte gerade antreten um den sprint für meine teamkollegen anzuführen als ich durch eine unachtsamkeit das hinterrad meines vordermannes berührte und bei ca. 65km/h aus dem pedal mußte und nur durch eine akrobatische einlage einen sturz verhindern konnte. Da jochen und lauschi auf meinem hinterrad waren, war es auch für sie äußerst knapp und der ganze schwung ging verloren. Da wir bereits bei der 500m marke waren, war das rennen natürlich verloren und wir rollten als 14., 23. und 25. ins ziel. Schade, denn ich fühlte mich wirklich hervorragend und jochen und lauschi mit ihrer hohen endgeschwindigkeit hätten hier ganz sicher um die stockerplätze mitgekämpft. So gewann das rennen der jetzige u23 weltmeister gerald ciolek und dritter wurde harry morscher von volksbank der mit seinem anführer ribi bei meinem missgeschick genau versetzt hinter mir gefahren ist und gerade noch ausweichen konnte. Dannach verbrachten wir noch zwei tage in nürnberg, die ich zu einer altstadt besichtigung nützte (sehr schön!) um dann zur hessen rundfahrt nach erfurt weiterzureisen. Davon gleich mehr..

September 7th, 2006

Tropheo Melinda 1.1, Coppa Placci H.C., Giro Romangna 1.1

Posted by Rucki in Radsport

Eigentlich sollte ich ja das cup rennen in schwaz fahren und diese italienserie auslassen, da ich sowieso schon so viel gefahren bin und auch noch bis oktober rennen fahren muss. Doch dienstag um 22.15 !!, ich lag gerade gemütlich vor dem fernseher, läutete mein handy und mir wurde gesagt, dass ich am nächsten tag im trentin sein muss, da ein fahrer krank geworden war! Also, koffer packen und ab nach italien. Ich fuhr mit meinem privatauto, da die mannschaft bereits unten war und wusste nur den hotelnamen, aber keine genaue ortschaft. Um 21h war ich dann beim 4* hotel auf 1500 meter wo im umkreis von 10km nichts ist außer wald und berge waren. Dies war auch der grund warum bei meinen mannschaftskollegen die handys nicht funktionierten und mir niemand den weg ansagen konnte… Beim ersten rennen, der tropheo melinda merkte ich recht bald ( als ich das höhenprofil sah;-) ), dass das nicht mein großer tag wird. Nach ca. 90km war ich dann auch abgehangen, ging noch ein bisschen in dieser wunderschönen gegend bei blauem himmel trainieren und kletterte auch noch per rad zu unserem hotel um den frust etwas abzubauen. Tommy war unser einziger finisher, der sieg ging an stefano garzelli. Am nächsten tag war 350km überstellung nach san marino, wo wir am nachmittag noch nach cesenatico fuhren um dort etwas zu trainieren und auch einen cappucho am strand zu trinken (die schönsten seiten am profileben!). Auch hier wurden wir mit 30 grad und azzur-blauem himmel belohnt! Beim coppa placci am nächsten tag fühlte ich mich recht gut und hoffte bereits auf ein ergebniss, doch musste ich im finale über einen 2km langen anstieg mit 24 prozent durchscnittssteigung (murro del cane). Ich hatte nur ein 23er ritzel montiert, da ich der meinung war wenn ich damit nicht hochkomm, komm ich auch nicht mit der spitze hoch. Bis zur 500m marke lief es auch super und ich fuhr mit der nur noch knapp 30 mann großen spitze hoch, doch dann wurde das 23er immer schwerer und ich bewegte mich in zeitlupe mit vielleicht 5km/h über die letzten meter. Damit war auch dieses rennen für mich erledigt und mir blieb nur noch, tommy auf den schlussrunden anzufeuern. Er wurde schließlich toller 21.  Ganze 21 profis kamen übrigens bei einem der schwersten rennen italiens ins ziel! Der giro romagna gefiehl mir bereits am profil und ich hoffte, dort ein gutes ergebniss zu erziehlen. Es galt lediglich den 6mal zu fahrenden 2km anstieg zu überleben und dann die bergfahrer abzusprinten. Klingt recht leicht oder? Doch zu meiner eigenen überraschung überlebte ich gemeinsam mit totsch den berg recht gut, und nachdem sich eine 13 köpfige spitze absetzen konnte sprintete ich im dezimierten hauptfeld auf den 2. platz! Auch totsch packte die sprinterbeine aus und wurde 6. des hauptfeldes. Echt schade, dass die spitzengruppe nicht etwas kleiner war, den sonst hätte es ein top 10 ergebniss gegeben. Dannach verbrachte ich noch mit julia, die als betreuerin mit war, einen tag am strand in cesenatico und genoss das tolle wetter und das dolce vita! Viel zeit zum verschnaufen habe ich eh nicht, denn bereits am sonntag steht das rennen rund um die nürnberger altstadt und dannach die hessen tour an. Bis bald!

September 7th, 2006

GP Nobili Borgomanero 1.1, GP Carnaghese 1.1, Giro del Veneto H.C.

Posted by Rucki in Radsport

Das italienabenteuer begann mit dem GP Borgomanero auf dem wm kurs für 2008 und es steht jetzt schon fest, dort gewinnt nur ein bergfahrer. Selbst auf unseren 180 km gab es auf dem maximal 3m breitem und extrem winkeligen kurs über 3500hm zu absolvieren. Kurz gesagt, die runde war 16km lang, wobei es 8km bergauf und 8km bergab ging. Ich schleppte mich über 8 runden bevor ich die segel streichen musste, am längsten überlebte unser bergfex tommy, er kam bis zur letzten runde. Am ende erreichten ganze 24 von 180 gestarteten profis das ziel. Viel spass den wm startern 2008 auf ihren 260km….! Am nächsten tag fuhren wir den gp carnaghese, ein welliger stadtkurs mit schlechtem asphalt und vielen, vielen kurven. Vom ersten meter weg wurde praktisch volles rohr gefahren und bei halbzeit schaffte es tommy in eine 3köpfige spitze. Doch csc und liquigas schraubten das tempo immer höher und in der letzten runde war auch diese flucht zu ende. Im finale setzten sich 14 mann ab und ich konnte in der verfolgergruppe noch den insgesamt 20.platz ersprinten. Auch wolfgang gehörte noch zu den 50 finishern. Für mich ein kleiner erfolg, der wieder etwas moral für die nächsten rennen gibt. Dieses war dann der giro veneto, wo ich am längsten berg des tages sensationell am hinterrad von damiano cunego blieb! Allerdings in einer abgerissenen gruppe mit einigen minuten rückstand auf die spitze. In dieser behaupteten sich tommy und starzi und erreichten dann auch das ziel. Bei knapp 40 finishern ja durchaus wieder ein erfolg. Nach 3 italien rennen blieb also die erkenntnis, dass diese rennen zu den schwersten der welt gehören und wenn man ins ziel kommt, man fast automatisch auch preisgeld bekommt (top 25)!