Viper GP Südkärnten 1.2 / Kriterium Nauders
Nach der luxemburgrundfahrt gönnte ich mir mal 3 tage ruhe die ich mit tommy auch nutzte um das grazer nachtleben einmal unsicher zu machen (details unterliegen der geheimhaltung) und danach mit vollem elan in einen richtig gscheien ausdauerblock zu starten. Einige 200er, darunter eine besichtigung der orginalen meisterschaftsstrecke standen am programm, und obwohl es harte tage waren, merkte ich jeden tag wie gut es mir nach den vielen rennen tut, lange, ruhige einheiten zu fahren. Doch bereits am Freitag gingen die rennen mit einem einladungskriterium in nauders weiter. Allerdings war mir vorher nicht ganz bewusst, was ich mir da für ein paar euros antue: am vormittag fuhren wir in graz weg, am abend eine stunde rennen im strömenden regen bei 10 grad (am vortag hatte es 35!) und um 4 uhr früh war ich wieder daheim. Trotzdem war das kriterium gut organisiert, mit super hotel+wellnessbereich zum duschen (und eigentlich auch übernachten, aber wir wollten heim) und super buffet und freie getränke für fahrer und betreuer (das wär sicher ein spass worden, wenn wir draußen geschlafen hätten ;-) ). A, ja, wir fuhren an diesem abend natürlich für unseren tiroler steff, der fast ein heimspiel hatte, und trotz viel ausändischer konkurrenz schaffte er es auf den zweiten platz.
Am Sonntag stand dann der viper gp in grafenstein am programm, den wir allerdings nur zu sechst in angriff nahmen, da zeigleich auch die rud sud stattfand. Thomas konecny und ich sollten die kapitäne sein und bis zur 6. von 9 runden lief auch alles perfekt, unsere helfer rackerten wie die bösen und wir konnnten uns im feld schonen. Doch dann waren die helfer kaputt und uns entwischten 2 fahrer von sava un swiag. Keine mannschaft wollte oder konnte mehr nachfahren und so gaben thomas und ich uns noch eine letzte chance am ca. 2km langen anstieg zu attackieren, doch der starke gegenwind machte alle anstrengungen zunichte und auf der kuppe hatte wir sicher 10 mann am hinterrad. Also entschieden wir auf unsere sprinter jochen und pixn zu setzten und das feld zusammen zu halten. Zu zweit holten wir dann auch die beiden ausreißer in der letzten runde ein und um weitere attacken zu vermeiden, fuhren wir bis zum letzten anstieg volles tempo weiter um zu hoffen, dass unsere schnellen männer den hügel überleben und im massensprint zuschlagen würden. Einzig ein massensturz bei der 800m marke zerstörte dann die siegchancen und pixn wurde 3. Und jochen trotz ausfluges in die wiese beim sturz, 4. In anbetracht der tatsache, dass wir heute personell extrem unterbesetzt waren und trotzdem das rennen bestimmten ein respektables ergebniss. Ich kam übrigens mit 4 min rückstand ins ziel, etwas frustriert, da ich heute sicher zu den stärksten gezählt habe, aber andererseits zähle ich wahrscheinlich genau deshalb zu den besten helfern in der mannschaft, weil mir ein eigener möglicher 3., 4., oder 5. platz weniger wichtig ist als der möglich sieg für die mannschaft. Außer am kommenden donnerstag, da werde ich ganz egoistisch nur auf mich selbst fahren und keinem helfen: bei den österreichischen zeitfahrmeisterschaften in podersdorf…. c u
