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June 26th, 2007

Viper GP Südkärnten 1.2 / Kriterium Nauders

Posted by Rucki in Radsport

Nach der luxemburgrundfahrt gönnte ich mir mal 3 tage ruhe die ich mit tommy auch nutzte um das grazer nachtleben einmal unsicher zu machen (details unterliegen der geheimhaltung) und danach mit vollem elan in einen richtig gscheien ausdauerblock zu starten. Einige 200er, darunter eine besichtigung der orginalen meisterschaftsstrecke standen am programm, und obwohl es harte tage waren, merkte ich jeden tag wie gut es mir nach den vielen rennen tut, lange, ruhige einheiten zu fahren. Doch bereits am Freitag gingen die rennen mit einem einladungskriterium in nauders weiter. Allerdings war mir vorher nicht ganz bewusst, was ich mir da für ein paar euros antue: am vormittag fuhren wir in graz weg, am abend eine stunde rennen im strömenden regen bei 10 grad (am vortag hatte es 35!) und um 4 uhr früh war ich wieder daheim. Trotzdem war das kriterium gut organisiert, mit super hotel+wellnessbereich zum duschen (und eigentlich auch übernachten, aber wir wollten heim) und super buffet und freie getränke für fahrer und betreuer (das wär sicher ein spass worden, wenn wir draußen geschlafen hätten ;-) ). A, ja, wir fuhren an diesem abend natürlich für unseren tiroler steff, der fast ein heimspiel hatte, und trotz viel ausändischer konkurrenz schaffte er es auf den zweiten platz.
Am Sonntag stand dann der viper gp in grafenstein am programm, den wir allerdings nur zu sechst in angriff nahmen, da zeigleich auch die rud sud stattfand. Thomas konecny und ich sollten die kapitäne sein und bis zur 6. von 9 runden lief auch alles perfekt, unsere helfer rackerten wie die bösen und wir konnnten uns im feld schonen. Doch dann waren die helfer kaputt und uns entwischten 2 fahrer von sava un swiag. Keine mannschaft wollte oder konnte mehr nachfahren und so gaben thomas und ich uns noch eine letzte chance am ca. 2km langen anstieg zu attackieren, doch der starke gegenwind machte alle anstrengungen zunichte und auf der kuppe hatte wir sicher 10 mann am hinterrad. Also entschieden wir auf unsere sprinter jochen und pixn zu setzten und das feld zusammen zu halten. Zu zweit holten wir dann auch die beiden ausreißer in der letzten runde ein und um weitere attacken zu vermeiden, fuhren wir bis zum letzten anstieg volles tempo weiter um zu hoffen, dass unsere schnellen männer den hügel überleben und im massensprint zuschlagen würden. Einzig ein massensturz bei der 800m marke zerstörte dann die siegchancen und pixn wurde 3. Und jochen trotz ausfluges in die wiese beim sturz, 4. In anbetracht der tatsache, dass wir heute personell extrem unterbesetzt waren und trotzdem das rennen bestimmten ein respektables ergebniss. Ich kam übrigens mit 4 min rückstand ins ziel, etwas frustriert, da ich heute sicher zu den stärksten gezählt habe, aber andererseits zähle ich wahrscheinlich genau deshalb zu den besten helfern in der mannschaft, weil mir ein eigener möglicher 3., 4., oder 5. platz weniger wichtig ist als der möglich sieg für die mannschaft. Außer am kommenden donnerstag, da werde ich ganz egoistisch nur auf mich selbst fahren und keinem helfen: bei den österreichischen zeitfahrmeisterschaften in podersdorf…. c u

June 13th, 2007

Tour de Luxembourg/ H.C.

Posted by Rucki in Radsport

Eigentlich war es ja schon ein kleiner erfolg überhaupt beim prolog starten zu können, denn meine hand tat immer mehr weh und ich ging mit einem dicken tapeverband an den start zum prolog in luxemburg stadt. Zwar fuhr ich gar nicht so schlecht über die 2,7 km, doch mehr als ein platz um pos.30 war nicht drinnen, dafür hatte ich in den schnellen kurven einfach zu viel angst und am 20% pave anstieg zum ziel, konnte ich den lenker kaum halten. Dafür trafen wir im tour-village mandy von germanys next topmodel und machten mit ihr ein erinnerungsfoto ;-) ! Die freude über das foto verflog aber gleich am nächsten tag, denn da machte ich mir schon gedanken über die zugverbindung nach ö, denn vor lauter schmerzen konnte ich mich kaum aufs rennen konzentrieren und fuhr fast alles mit einer hand. Am ende der etappe gab es dann zwar einen super erfolg für uns durch jochens 2. etappenplatz nur millimeter hinter max richeze von panaria, doch für mich war der schönste moment, als ich das tape heruntergeschnitten bekam. Anscheinend schwoll die hand durch die anstrengung und die wirklich unglaubliche schwüle auf der etappe an und das tape schürte die blutversorgung ab. Am nächsten tag fühlte ich mich etwas besser und wollte es ohne tapeverband versuchen und gleich gelan es mir auch nach unzähligen attacken in eine 4 köpfige fluchtgruppe. Wir harmonierten wirklich super auf der langen 200km etappe, doch rabobank ließ den vorsprund nie größer als 4.30 min werden und obwohl wir uns am ende lange wehren konnten wurden wir 10km vor dem ziel nach 160km flucht wieder eingeholt. Für mich trotzdem ein toller tag, denn endlich hab ich es wieder mal in eine der heiß umkämpften fluchtgruppen geschafft und war in dieser sicherlich eine der treibenden kräfte. Und die chance, dass man mit so einer gruppe auch durchkommt ist sowieso nur 1 zu 100, also zählt da eher das dabei sein und die werbung die man 4 stunden lange für sich und das team macht. Auf der nächsten etappe schafften es starzi und tomas konecny in eine 7 köpfige spitze, die allerdings am ende auch wieder gestellt wurde. Ich verbracht eher einen ruhigen tag und versuchte mich von der gestrigen etappe zu erholen. Am letzten tag setzte dann astana zum sturm aufs gelbe trikot an, was ihnen auf der speziell am ende sehr schweren etappe auch gelang und gegory rast gewann nicht nur die etappe sondern auch die gesamtwertung. Tommy schaffte es mit sehr konstanten etappenergebnissen auf den guten 11 gesamtrang und auch unser rohdiamant steff denifl legte mit platz 21 trotz viel arbeit für das team eine weitere talentprobe ab. Ich hab jetzt mal eine 2 wöchige rennpause um dann das 1.2 rennen in klagenfurt, die öm und die ö-tour zu bestreiten. So wie es im moment aussieht habe ich es durch konstante leistungen und viel mannschaftsarbeit in das heißumkämpfte ö-tour team geschafft und werde dort versuchen tommy oder pfanni bestmöglich beim projekt ö-tour sieg zu unterstützen. Also dann, c u, lg rucki

June 11th, 2007

Bayernrundfahrt/ H.C.

Posted by Rucki in Radsport

Bevor wir zur bayernrundfahrt durften, wurden wir 2 tage vor dem start noch mit dem 1.1 rennen ,,rund um die braunkohle’’ bei leibzig beglückt und die freude hielt sich wahrlich in grenzen. 1500km im auto 2 tage vor der doch sehr wichtigen bayernrundfahrt ist ja nicht gerade die beste vorbereitung. Außerdem starteten wir ohne sprinter, was bei einem 200km rennen mit ca. 100hm und 99,9% massensprint auch nicht gerade motivierend war. Doch wo schatten, da auch licht und so wurden wir vom veranstalter mit einem 4 sterne hotel mit tollem wellnessbereich und einem gut organisierten rennen überrascht und trotz regens von vielen fans empfangen. Das rennen lief dann sehr ruhig ab, kurze attacken, 2 mann spitze, die sprinterteams kontrolierten und am ende massensprint ohne elkbeteiligung. Mein pulsschnitt betrug 133 schläge! Dannach ging es zur heuer wirklich top besetzten bayernrundfahrt ( voigt, zabel, klöden. o’grady, sastre, kessler, schumacher…) und ehrlich gesagt waren wir alle schon etwas nervös wie die fans nach der doch sehr turbulenten woche auf uns radfahrer und speziell auf ete zabel reagieren würden. Doch was uns erwartete, war ein klares zeichen, dass der radsport lebt und die fans auch in der schweren zeit zu uns stehen. So viele begeisterte, mit hupen und ratschen anfeuernde, leute am start, an der strecke und im ziel, das erreichte schon fast tour dimensionen, und der wohl beliebteste fahrer war sicherlich ete! Nach den schweren wochen davor, tat dieser zuspruch der fans allen sichtlich gut und es war wieder schön radprofi zu sein! Man kann nur hoffen, dass wir alle diesen bonus nicht wieder durch neue skandale verspielen und doping (rad)sport endgültig keine chance mehr geben! Leider war für mich die begeisterung der leute und ein gar nicht so schlechtes 24km zeifahren, mit einer zeitfahrmaschine die ich erst während der rdf bekam, und 23. mit nur 1.20 rückstand auf sieger schumacher und nur 1min auf den 3. jens voigt wurde, dass einzig positive. Am zweiten tag stürzte ich im hektischen finale in eine gruppe zuschauer wobei sich eine alte frau die hand brach und ich mir prellungen am ganzen körper holte. Ins ziel kam ich dann zusammen mit wolfgang der kurz davor in einer abfahrt bei tempo 80 abstieg, als letzter, auch eine premiere für mich die allerdings nicht einmalig bleiben sollte. Am dritten tag war ich nach dem letzten anstieg 10km vor dem ziel in einer spitzengruppe mit klöden, kessler, voigt, schumacher und tommy, doch milram schloss die lücke und ete feierte seinen zweiten etappenerfolg. Jochen erreichte nach seinem schlüsselbeibruch wieder das erste topergebnis und wurde guter 4.. Der letzte tag verlief dann eigentlich recht ruhig, 3 mann waren weg und gerolsteiner und milram kontrollierten das feld mit angenehmen tempo. 5km vor dem ziel reihten wir uns dann noch mal ein um jochen in eine gute position zu bringen, doch plötzlich ging bei tempo 60 ein schwenker durchs ganze feld und mein teamkollege jan valach konnte nur durch zurückreissen des rades einen sturz verhindern. Doch direkt hinter ihm war ich und ich hatte nicht den funken einer chance zu reagieren und schlug mit kopf, schulter und brustkorb am asphalt auf. Zuerst dachte ich noch, dass ich mir das handgelenk und den ellbogen gebrochen hätte und da ich nach dem sturz kurz bewusstlos war, wollte mich auch der rennarzt nicht weiterfahren lassen. Doch nach einigen minuten konnte ich mich aufs ersatzrad schwingen und der schlusswagen eskortierte mich die letzten km ins ziel. Dort angekommen erwartete mich bereits ein herr von der antidopingkontrolle denn ich war einer der gelosten fahrer! Also blutverschmiert und unter schmerzen schnell zur dopingkontrolle und dannach erst zum arzt und unter die dusche! Soviel zum thema, die dopingkontrollen seinen vielleicht nicht streng genug! Mittlerweile hab ich bereits einen sehr relaxten montag in nürnberg hinter mir und bin jetzt gerade im camper am weg zur luxemburg rundfahrt die morgen abend mit einem prolog beginnt. Ich hoffe dort auf etwas mehr glück und speziell beim kurvigen prolog der mir sehr lieg, dass ich nicht zuviel bremse. Und, dass ich einen internet zugang habe um den bericht auch online zu stellen. Also dann, lg rucki

June 7th, 2007

Bayernrundfahrt

Posted by Rucki in Radsport

Hallo ich bins Julia :-)
Soll stefan für die nachlässigen berichte bei euch entschuldigen…Er ist momentan in luxemburg und hat den bericht für die bayernrundfahrt schon geschrieben, doch kennt man das wort internet in luxemburg noch nicht! Also folgt der bericht am montag…
Bis bald, Julia