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September 22nd, 2007

3 Länder Tour/ Ger. 2.1

Posted by Rucki in Radsport

Manche meinen ja, ich fahre zu viele rennen und denke mir nicht viel bei meiner rennplanung. Doch ganz kann das nicht stimmen: mein plan war ja, nach den italienrennen noch nürnberg zu fahren (wo es mir ja echt gut ging) und dann nur noch das cuprennen in vorarlberg und den traditionellen saisonabschluss, den heurigen gp zu fahren. Doch aufgrund vieler krankheits- und formbedingter ausfälle, musste ich auch die 3 länder tour fahren. Anfangs war ich echt knapp drann, dass ich auch aus irgendwelchen gründen absage, doch nachdem ich in nürnberg so gut fuhr, schöpfte ich noch mal motivation und wollte auch noch diese rundfahrt durchdrücken. Doch bereits am ersten tag, merkte ich während der etappe, dass sich da im bauch etwas zusammenbrodelte und am ende schleppte ich mich mit bauchkrämpfen und ohne kraft in der letzten gruppe ins ziel. 190km ohne etwas essen zu können und nur mit einer halben trinkflasche hinterlassen ihre spuren und auch am abend und in der nacht ging es mir kaum besser. Zur 2. etappe trat ich zwar noch an, aber ich bewegte mich nie von der letzten position im feld weg und nach etwa 70 km sah ich ein, dass es noch nur wenig sinn hat sich hier rum zu quählen und stieg zu wis ins auto ein. Leider bekam ich erst am nächsten abend einen flug nach hause uns so fuhr ich die 3. etappe im auto neben wis als 2 sportlicher leiter . Auch mal eine neue erfahrung wie so ein rennen vom auto aus aussieht (ehrlich gesagt richtig leicht und man kommt echt oft in versuchung zu denken warum die nicht einfach schneller fahren, oder in der kante weiter vorne oder am berg attackieren… . Eine gute erfahrung für einen fahrer um die sportlichen leiter zu verstehen, aber auch umgekehrt wäre es mal gut, wenn die sportl. leiter am rad sitzen würden um wieder mal richtig beinschmerzen zu haben, denn wie ich jetzt gesehen habe, vergisst man schon nach einem tag im auto, wie weh ein radrennen tut!). Gestern gings dann am abend heim und jetzt lieg ich halt daheim herum und versuch den virus rauszuhungern. Hoff es geht bald wieder aufwärts. lg rucki

September 18th, 2007

Rund um die Nürnberger Altstadt/ Ger. 1.1

Posted by Rucki in Radsport

Ich hab ja beim trainieren bereits gemerkt, dass es im moment gar nicht so schlecht rollt und bei mir so eine art herbstform im anflug ist. Dies wollte ich in nürnberg natürlich in ein gutes ergebnis umsetzten, die frage war nur, schonen für einen sprint (der mir in nürnberg gut liegt, da 3km vor dem ziel noch ein kleiner anstieg ist und dadurch der positionskampf zur 1km marke nicht ganz so brutal ist) oder mein glück in der flucht versuchen. Im rennen merkte ich dann gleich, dass die beine echt gut waren und wollte bis zum sprint warten. Doch auf den 5km schlussrunden merkte man, dass keine mannschaft es schaffte, das feld zu kontrollieren und so standen die chancen für eine attacke kurz vor dem ziel nicht schlecht. 3 runden vor schluss fast ich mir ein herz und attackierte kurz vor dem anstieg alleine aus dem feld weg. Nach dem anstieg kamen dann noch der letztjährige deutsche meister dirk müller und gerrit glomser nach und zu dritt versuchten wir das feld in schach zu halten. Obwohl wir gut harmonierten und keiner tacktierte, wurden wir nach etwa 8km flucht wieder gestellt, doch elk gab nicht auf und es folgte sofort eine konterattacke von jan valach. Leider wurde jan genau im letzten anstieg eingeholt und die nächste attacke folgte von fabian wegman und er erwischte genau den richtigen zeitpunkt, die helfer der sprinter waren kaputt und auch sonst war sich für einen kurzen moment keiner einig wer das loch zufahren sollte. So rettete fabian 1 sec vorsprung auf das feld ins ziel in dem totsch echt guter 11. wurde. Irgendwie entwickelt sich unser jungpapa immer mehr zum sprinter. Ich wusste nicht so recht, ob ich mich über den gelungen auftritt im finale von mir freuen sollte oder doch enttäuscht sein sollte, dass wieder kein ergebnis rausgeschaut hat. Aber wenigsten hab ich’s probiert und ich fahre jetzt zur 3 länder tour mit der gewissheit, dass die form am ende der langen saison gar nicht so schlecht ist und vielleicht gelingt mir ja echt noch was. Die hoffnung stirbt jedenfalls zuletzt ;-) Also haltet mir bitte die daumen, lg rucki

September 12th, 2007

Coppa Placci, Giro Romagna

Posted by Rucki in Radsport

Die paar tage in cesenatico waren echt fein, zwar wars nix mehr mit baden und beim trainieren hat man schon beinlinge und langes trikot braucht, dass aber bei blauem himmel. Am tag fuhr ich fast immer die 4std standardrunde san leo- san marino und dannach gings zum shoppen in cesenatico (der diesel shop kann jetzt wegen reichtum zusperren;-) ) und dann entweder in cesenatico fein essen oder wir fuhren nach san marino hinauf um dort den abend zu genießen und in einem restaurant zu essen von dem man einen ausblick auf die gesamte emilia romagna hat. Nach 4 tagen holte uns aber wieder der ernst des lebens ein und coppa placci und giro romagna standen am programm. Coppa placci ist ein ziemlich abartiges rennen das in san marino oben mit 5 ultra schweren schlussrunden endet und eigentlich hab ich nicht im traum damit gerechnet ins ziel zu kommen, aber irgendwie hab ich als einziger elch den anstieg nach san marino überlebt und dann musste ich wohl oder übel auf den schlussrunden die fahnen hochhalten. Am ende reichte es zwar ,,nur” zum 35. platz obwohl es in meiner gruppe noch um platz 19 ging, aber wenn man bedenkt, dass von 180 startern nur 40 das ziel sahen, kann man sich denken wie das finale gefahren wurde. Am nächsten tag gings dann zum giro romagna, doch merke ich den ganzen tag über, dass ich am vortag überdreht habe und quählte mich mit sehr müden beiden zwar ins ziel, aber ohne ergebniss. Totsch wurde übrigens guter 17. Dannach gings 600km nach hause wo ich erfuhr, dass ich nächste woche auch noch die 3 länder tour fahren muss! Oh freude! Na ja, einmal noch reinhalten, dann hab ich die saison überstanden und was gutes hat es ja auch: wenn ich jetzt noch eine rundfahrt fahre brauch ich weniger trainieren, denn das nervt um diese jahreszeit am meisten. C U

September 10th, 2007

GP Nobili, Gp Carnaghese, Giro del Veneto

Posted by Rucki in Radsport

Nur 3 Tage nach waidhofen ging es für mich bereits zur nächsten italienserie an den lago maggiore. Da ich aber von den 3 tagen daheim 2 tage krank war und erst am tag vor dem ersten rennen wieder das erste mal am rad saß, waren meine erwartungen ziemlich gedämpft. Am tag des rennens fühlte ich mich dann gar nicht so schlecht, trotzdem war nach etwa 70 kmfür mich schluss und ich beendete das rennen freiwillig (na ja, 1km später wäre ich am berg sicher abgehängt worden, aber so siehts besser aus ;-). Obwohl das rennen auf einer runde stattfand, bin ich mir sicher, dass es mehr bergauf als bergab ging (anscheinend geht das!) Für pfanni natürlich ideal und so konnte er nach seinem 2. platz vor einer woche heute mit platz 3 schon wieder aufs stockerl fahren! RESPEKT!! Am nächsten tag beim gp carnago dann gleich das nächste elk erfolgserlebnis, jan valach wurde 6. und pfanni auch noch 9. Ich kam im stark dezimierten hauptfeld als ca. 20 ins ziel (eigentlich gar net soo schlecht). Dannach ging es per camper 300km nach padua wo am Samstag der giro veneto anstand. Vom letzten jahr wusste ich ja wie schwere das rennen ist und ich hatte ehrlich gesagt wenig hoffnung ins ziel zu kommen. Doch es lief echt gut für mich und als wir auf die schlussrunde kamen, befand ich mich noch immer in der nur mehr 40 mann großen gruppe zusammen mit pfanni, dem ich kurz vor dem letzten berg noch zu helfen versuchte, dann aber am letzten berg 7km vor dem ziel reißen lassen musste und als 30. ins ziel kam. Pfanni fuhr wieder mal sensationell und erreicht am ende den 6. platz! Somit standen für ihn nach dieser serie 2 stockerlplätze und 2 weitere top 10 platzierungen zu buche!
Für mich ging es nach dieser serie mit julia nach cesenatico, ein bisschen bei schönem wetter trainieren und das dolce vita genießen bevor am wochenende die coppa placci und giro romagna am programm stehen. Leider hab ich hier kein internet und so werdet ihr diese zeilen erst nach meiner rückkehr lesen