Int. Select Tour - Steiermarkrundfahrt
Die letzten 8 tage waren wieder mal ein beweis dafür, wie schnell sich alles ändern kann, vom guten zum schlechten, aber auch, wie jetzt, umgekehrt. Nach dem judendorf gp war ich (und auch das team) am boden zerstört und ich glaubte schon, das radfahren verlernt zu haben, so wie wir dort von der konkurenz zerpflückt wurden.
Dannach standen 2 tage physische und vor allem psychische regeneration an, bevor am mittwoch in weiz die steiermark rundfahrt startete.Diese wartete heuer übrigens mit einem revolutionärem sytem auf: nicht die gesamtzeit zählte, sondern auf jeder etappe bekamen die ersten 30 fahrer punkte für die gesamtwertung und bei berg- und sprintwertungen konnte man zusätzlich punkte sammeln. Gesamtsieger der steiermark rundfahrt wurde dann der fahrer mit den meisten gesamtpunkten.
Sehr nervös, da ich meine form nicht richtig einschätzen konnte, ging ich an den start, doch bereits im vorlauf merkte ich, dass die angst unberechtigt war und qualifizierte mich recht souverän fürs finale. Überhaupt kamen 7 von 9 elkfahren ins 30er finale. Dort hatten wir das rennen auch bald unter kontrolle und es siegte pixn peter, eibi wurde 3. und ich noch 8. .
Am nächsten tag gab es nach einem sehr schnellem rennen (bei 180 startern findet sich ja fast immer jemand der gerade attackiert, deshalb auch über 44km/h schnitt) in st.ruprecht einen massensprint bei dem wir die plätze 3 (pixn), 5 (eibi), 7 (fanki) und 11 (ich). In der gesamtwertung ergab das bereits die plätze 1, 2, und 5. (das dies unser schlechtester tag werden würde, wußten wir noch nicht).
Der 3. tag stellte die königsetappe der rundfahrt mit 3 bergwertungen der 1. kategorie und bereits am ersten berg, dem anstieg zum pogusch, setzte sich nach heftige attacken der beiden gourmetfein fahrer pichler michi und hp obwaller eine 5 köpfige spitzengruppe ab in der neben den beiden gourmetfein fahrern und dem deutschen team lamonta profi björn pappstein auch eibi und ich vertreten waren. Zu fünft fuhren wir bis ins ziel einen vorsprung von über 5 min auf die verfolger heraus, doch dies hatte bei dem punktesystem keinen wert, da ja nur die platzierungen zählten. Im sprint siegte nach guter vorarbeit von mir eibi vor pichler michi und pappstein. Ich belegt den 4. Platz und übernahm das bergtrikot. In der gesamtwertung waren nun 3 elche voran ( eibi, pixn, ich), das bergtrikot trug ich und das sprinttrikot starzi.
Doch unser hunger war noch lange nicht gestillt und so feierten wir auch auf der 4. etappe den etappensieg durch eibi, gefolgt von pixn auf dem 2. platz und mir am 8. platz.
Auf der letzten etappe wollten wir dann in meiner heimatstadt knittelfeld nichts mehr anbrennen lassen und nach einem sehr schnellen rennen mit 3 bergwertungen bei der steinmühle in seckau siegte wieder eibi, fanki wurde 3. und ich gewann den sprint der verfolgergruppe und wurde 4. Am ende hieß dieses ergebnis, dass in knittelfeld kein fahrer einer anderen mannschaft zur siegerehrung musste (durfte): Etappensieger eibi, berggesamtwertung eibi, sprintgesamtwertung starzi, ersten drei gesamtwertung eibi, pixn, ich.
Alles in allem gewannen wir 4 von 5 etappen, berggesamtwertung erster (eibi) und dritter (ich), sprintgesamtwertung erster (starzi) und dritter (ich), gesamtwertung erster (eibi), zweiter (pixn), dritter (ich) und natürlich auch die mannschaftswertung (eibi, pixn, starzi, fanki, jochen(sumsi), muri, jan, patzi und rucki).
Eine echt geile woche in der es unglaublich gut lief und hoffentlich können wir diesen lauf zumindest noch ein bisschen bei der bayernrundfahrt und der luxemburgrundfahrt ausnützen.
Denn wie sagte schon rudi nierlich: ,, wenns laft, dann lafts”!
