
Anscheinend muss ich öfters fliegen, denn da hab ich immer zeit euch neues zu berichten.
Also wie gesagt, ich sitze gerade wieder mal im flieger, diesmal über paris und mexiko city nach chihuahua zur vuelta chihuahua.
Aber zuerst noch zurück zur wm:
Am morgen der wm fühlte ich mich echt gut und als wir im wm stadion ankamen machte sich erstmals bei allen drei nervosität breit. Wir blieben recht lange im camper und machten uns dort startfertig um vor dem start noch größtmögliche ruhe zu haben, denn auf interviews hatte 1h vor dem start keiner mehr lust.
20min vor dem start gings dann zur einschreibung, wo wir teamweise aufgerufen wurden und vor hunderten presseleuten und tausenden fans am startbogen unterschrieben. Ein echt geiles gefühl. Dann gings bereits an den start und 2min vor dem start realisierte ich wohl zum ersten mal richtig, was ich gerade erreicht habe und gerade bei der profi wm am start stehe. Ein ziel, von dem ich seit ich mit 14 angefangen habe rennen zu fahren, geträumt habe. Aber natürlich wollte ich mich nicht damit begnügen nur am start zu stehen sondern auch eine wm würdige leistung abliefern.
Im rennen lief dann eigentlich alles automatisch ab, da macht es wenig unterschied, ob man gerade bei den erlauftalern fährt oder die wm, weh tuts immer gleich. Im rennen hab ich dann tommy und pfanni brav mit flaschen versorgt und pfanni einmal in einer recht brenzligen situation vom ende des feldea abgeholt und nach vorne gebracht. Leider hats mich in der 12 von 15 erwischt und obwohl wir eine gruppe waren die unbedingt ins ziel fahren wollte, wurden wir eine runde vor schluss nach 244km aus dem rennen genommen. Dies war auch der einzige wehrmutstropfen, denn ich hab bis km 200 meine aufgabe 100% erfüllt und pfanni fuhr ein wahnsinns finale und belegte am ende den ausgezeichneten 8. platz. Und wer das rennen gesehen hat, weiß, dass mit mehr glück noch viel mehr drinn gewesen wäre.
Nach einem abendessen mit dem verband schauten julia und ich noch in die altstadt von varese und trafen dort robbie und den rest der australier und die belgische mannschaft, und verbrachten einen sehr lustigen abend. Tat echt gut wieder mal mit unseren australischen freunden richtig spass zu haben. Am nächsten tag gings bereits um 6 zum flieger und wieder nach hause.
Am mittwoch besuchten teile des teams dann auf einladung von wolfgang mader von der tiwag noch das müncher oktoberfest bevor es jetzt gerade zum letzten rennen der saison nach mexiko geht.
C u, rucki