Sonne und Regen (nicht nur beim Wetter)
Im moment bekomm ich es echt kalt warm serviert! Schon bei der türkeirundfahrt lagen glück und pech bei uns sehr knapp zusammen. Einem tag in einer fluchtgruppe mit viel fernsehzeit für den sponsor und mein 5. platz auf der 7.etappe standen gleich 2 stürze von mir gegenüber. Wobei ich auch da, im gegensatz zu eibi, steff und ratte, noch viel glück hatte und unverletzt blieb. Doch als ich dachte, das wars mit den stürzen, lag ich doch etwas daneben. Am 1. mai stand das nachfolgerennen vom henninger turm, das frankfurt eschborn city loop, am programm. Zu mittag waren wir in frankfurt und gingen gleich mal 2 stunden locker trainieren. Als wir bereits wieder in sichtweite des hotels waren, rutschte mir auf einem nassen fleck auf der straße plötzlich das vorderrad weg und ich knallte mit schulter, knie und hüfte auf den asphalt. Außer das es mir mehr als peinlich war, vor dem hotel auf der schnauz zu liegen, tat ich mir auch ziemlich weh und bekam einen großen und tiefen bluterguss auf der hüfte. Viel arbeit für die masseure also. In der nacht konnte ich nur mit voltaren schlafen. Am nächsten tag tat mir jeder knochen weh, doch auf dem rad wars noch am besten und so ließ ich mich beim rennen nicht von den verletzungen beirren. Da muss man einfach noch härter fahren, dann vergisst man den schmerz an der hüfte und nur die beine und die lunge brennen! Beim letzten mal über den mamolsheimer weg, ca 25km vor dem ziel, setzten sich 7 mann ab und ich fand mich in einer rund 20 fahrer großen verfolgergruppe wieder. Perfekt für mich, ich war alleine in der gruppe mit 4 cervelo fahrern und konnte mich hinten reinhängen und warten. Ich war mir sicher, dass wir die gruppe, die nur 20sec vorsprung hatte, noch einholen würden. Zumal auch noch die sprinter ciolek und hondo bei mir waren. Doch die cervelo jungs hatten doch doch nicht die kraft die lücke zu schließen und alle anderen wollten doch lieber alleine das loch schließen und attackierten wie die verrückten. Das war dann auch der tod für unsere gruppe, den es entwickelte sich zu einem stopp and go, wo immer attackiert wurde und dann wieder keiner fahren wollte. Somit holte uns sogar noch eine größere gruppe kurz vorm ziel ein. Im superschweren bergaufsprint wurde ich dann 8. aus unserer gruppe, also 15. im rennen. Ein super ergebnis, aber was wäre alles möglich gewesen, wenn wir die gruppe eingeholt hätten….
Gleich nach dem rennen gings zum flughafen und zurück nach österreich wo am sonntag das cuprennen in bad erlach am program stand.
Leider kann ich von diesem rennen so gut wie nichts erzählen, den bereits nach 8 km war ich in einen sturz verwickelt und knallte mit dem kopf gegen eine hausmauer. Zwar fuhr ich dann noch bis km 40, aber die kopfschmerzen und die übelkeit wurden immer ärger und somit hatte es wenig sinn weiterzufahren. Jetzt versuche ich mich bis mittwoch mit nur wenig leichtem training zu erholen und dann in polen wieder anzugreifen. hoffentlich ohne stürze……
